Nufarm unterstützt Branchenziele 2030 für Europas Grünen Deal

Pressemitteilung 10. September 2020

Hersteller von chemischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln setzen klare Ziele als Beitrag zum europäischen Grünen Deal

Düsseldorf – Das Pflanzenschutz- und Spezialsaatgutunternehmen Nufarm hat sich den Zielen der Agrarindustrie angeschlossen, die sich die Branche bis 2030 als Beitrag zum europäischen Grünen Deal gesetzt hat.

Zur Unterstützung der Initiative hat Nufarm gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der European Crop Protection Association (ECPA) mehrere ehrgeizige Ziele formuliert, darunter die Investition von über € 14 Mrd. in neue Technologien und nachhaltigere Produkte bis 2030.

Mit Blick auf die EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und die EU-Biodiversitätsstrategie plant die Branche zudem, die Abfallsammlung sowie die Weiterbildung europäischer Landwirte zu fördern.

„Mit dieser Zielsetzung zeigen Nufarm und die gesamte Branche, wie wir die Robustheit globaler Ernährungssysteme stärken und die Wachstumsstrategie der Europäischen Kommission unterstützen werden“, sagte Hildo Brilleman, Regional General Manager EuMEA von Nufarm.

Géraldine Kutas, Director General der ECPA, fügte hinzu: „Mit dem ehrgeizigen europäischen Grünen Deal hat die Europäische Kommission den Startschuss für eine nachhaltigere, klimaneutrale Zukunft der EU gegeben.“

„Es ist uns wichtig, einen Beitrag zu den politischen Maßnahmen des Grünen Deals zu leisten und die entsprechenden Vorgaben zu erfüllen. Deshalb haben unsere Unternehmen gemeinsam eigene, branchenspezifische und messbare Ziele zu deren Unterstützung entwickelt.“

Die sechs ECPA-Ziele dienen der Branche in den kommenden zehn Jahren als Richtschnur in den Kernbereichen agrartechnologische Innovationen, Kreislaufwirtschaft und Schutz von Mensch und Umwelt:

  • Innovation & Investitionen: Durch die Unterstützung von Innovationen und den Einsatz von Digital- und Präzisionswerkzeugen sowie Biopflanzenschutzmitteln leisten wir einen Beitrag zum Aufbauplan der Europäischen Kommission für digitalen und ökologischen Wandel. Bis 2030 werden wir zehn Milliarden Euro in Innovationen für Präzisions- und Digitaltechnologien sowie vier Milliarden Euro in Innovationen im Bereich Biopflanzenschutzmittel investieren. Alle Investitionen, zu denen sich die Industrie verpflichtet, sind nur dann lohnenswert, wenn sie mithilfe eines entsprechenden Rechtsrahmens auch bei den europäischen Landwirten ankommen.
  • Kreislaufwirtschaft: Durch Steigerung der Sammelquote für leere Pflanzenschutzmittel-Kunststoffbehälter auf 75 % und die Einrichtung von Sammelsystemen bis 2025 in EU-Mitgliedstaaten, die noch nicht über derartige Systeme verfügen, leisten wir einen Beitrag zu dem EU-Ziel einer Kreislaufwirtschaft, die den Abfall- und Ressourcenverbrauch minimiert und die Umweltbelastung durch Kunststoffverpackungen verringert.
  • Schutz von Mensch & Umwelt: Durch die Weiterbildung von Landwirten in integrierter Schädlingsbekämpfung, Wasserschutz und der Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung (PPE) möchte unsere Branche die Exposition sowie die Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter reduzieren. Gleichzeitig unterstützen wir so die allgemeinen Ziele der Pflanzenschutz-Rahmenrichtlinie und der EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in ausreichendem Umfang.

„Über den Kurs sind wir uns einig. Jetzt geht es darum, wohlüberlegt auf das Ziel hinzuarbeiten“, erläuterte Kutas. „Auch wenn unsere Zielsetzung für unsere Unternehmen eine Herausforderung darstellt, sind wir bestrebt, sie zu erfüllen. Wir fordern die Europäische Kommission auf, einen angemessenen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der eine nachhaltige Landwirtschaft fördert sowie die praktische Implementierung von Innovationen ermöglicht. Dies ist jedoch nur der Anfang. Wir werden die Fortschritte unserer Branche in den nächsten zehn Jahren genau verfolgen und offenlegen.“

Hinweis für Redakteure:

Weitere Informationen zu den Zielen 2030 finden Sie auf https://www.ecpa.eu/commitments/2030-commitments.

Über Nufarm:

Nufarm Limited ist ein führender Entwickler und Hersteller von Pflanzenschutzlösungen und Saatguttechnologien. Unsere mehr als 2.500 Mitarbeiter leisten einen entscheidenden Beitrag zu unserem Ruf, Landwirte mit genau auf ihren Bedarf zugeschnittenen Qualitätsprodukten und einem effektiven Kundensupport als Partner in den größten landwirtschaftlichen Märkten Europas, Nordamerikas und der Region Asien-Pazifik zu unterstützen. Nufarm ist an der Australian Securities
Exchange (Börsensymbol: NUF) notiert und hat seinen Hauptsitz in Melbourne, Australien.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Christian Haschka
Head of Corporate Affairs, EuMEA
E-Mail: [email protected]
Mobil: +49 152 29 40 58 71