Kaiso Sorbie®

Blitzschnell und zielsicher gegen Schadinsekten

Kaiso Sorbie® ist ein breit einsetzbares pyrethroidhaltiges Insektizid, das nicht nur im Getreide und Raps, sondern auch in weiteren Ackerbaukulturen, im Grünland und weiteren Gemüsebaukulturen, gegen beißende und saugende Insekten eingesetzt werden kann.

 


Die Sorbie®- Formulierungstechnologie sorgt für eine absolut anwenderfreundliche Handhabung sowie durch eine EC-Formulierung in der Spritzbrühe die Vorteile einer schnellen und nachhaltigen Wirkung.

Marc, Leiter Technik
Kaiso Sorbie®- Produktinformationen

Finden Sie mehr über die Vorteile von Kaiso Sorbie® und seiner Formulierung heraus!

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PRODUKTVORTEILE VOM INSEKTIZID KAISO SORBIE® AUF EINEN BLICK:

  • Einsatz in einer Vielzahl von Kulturen
  • Einfache Anwendung dank SORBIE™-Formulierung
  • Ausgezeichnete Sofort- und Dauerwirkung (Repellentwirkung)
  • Wirkt gegen eine Bandbreite beißender und saugender Insekten
  • Sekundenschnell aufgelöst
  • B4

KAISO SORBIE® – DAS FLÜSSIGE GRANULAT

Kaiso Sorbie® ist als emulgierbares Granulat (EG) formuliert. Bei dieser einzigartigen Formulierung wird ein Emulsionskonzentrat an einen Trägerstoff gebunden wodurch sich das emulgierbare Granulat blitzschnell im Wasser auflöst und sich im Tank wie ein Emulsionskonzentrat verhält.  Das Pflanzenschutzmittel Kaiso Sorbie® liefert ihnen somit eine einfache und sichere Handhabung.

 

Indikationen

Kaiso Sorbie® kann in einer Vielzahl Kulturen und gegen eine Bandbreite von Schädlinge eingesetzt werden. Einsatzgebiete sind neben Ackerbaukulturen, wie beispielsweise Raps und Getreide, Gemüsebaukulturen und das Grünland. Die Aufwandmenge bei jeder Kultur beträgt 150 g/ha. Vor dem Einsatz von Kaiso Sorbie muss die jeweilige Bekämpfungsschwelle der Schädlinge überschritten sein.

Kaiso Sorbie® im Raps- und Getreideanbau

IN DEN ANBAUINTENSIVEN KULTUREN RAPS UND GETREIDE KANN KAISO SORBIE® ZUR BEKÄMPFUNG ALLER RELEVANTEN SCHÄDLINGE EINGESETZT WERDEN:

Raps

 

 

Schadorganismus

Blattläuse, Rapserdfloh, Kohlschotenmücke, Kohlschotenrüssler, Gefleckter Kohltriebrüssler, Rapsglanzskäfer, Rapsstängelrüssler

Applikation

nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 150 g/ha Kaiso Sorbie® mit 200 bis 400l Wasser/ha

Getreide

(Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen)

 

Schadorganismus

Frittfliege, Getreidewickler, Getreidewanze, Getreidehähnchen, Thripse, Blattläuse, Blattläuse als Virusvektoren

Appikationen

nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 150 g/ha Kaiso Sorbie® mit 200 bis 400 l Wasser/ha

Schädlinge

Große Getreideblattlaus

Die Große Getreideblattlaus hält sich zunächst an Halm und Fahnenblatt auf. Nach dem Ährenschieben hingegen halten sie sich vorzugsweise in der Ähre auf. Hier kommt es bei starken Auftreten zu massiven Saugschäden an den Körner welche zu Ertragseinbußen führen.

Die Bekämpfungsschwelle der Getreideblattlaus liegt beim BBCH Stadium 61 – 75 bei 50 – 80 % befallenen Halmen oder 3-5 Getreideblattläusen pro Ähre. 

Getreidehähnchen


Das Getreidehähnchen, hier abgebildet das
Rothalsige Getreidehähnchen, gehört zur Familie der Blattkäfer. Wie der Familienname es schon erahnen lässt, frisst der Käfer ab April/Mai streifenförmige Löcher zwischen die Blattnerven. In der zweiten und dritten Maidekade bei hohen Temperaturen beginnt der Käfer mit der Eiablage. Nach dem Schlüpfen verursachen dann Im Mai bis Juni die Larven einen großflächigen Fensterfraß auf den Blattoberseiten, besonders am Fahnenblatt.

Ab Ende des Schossens bis zur Milchreife der Körner liegen die Bekämpfungsschwellen je nach Getreidekultur bei 0,5 bis zu 1,5 Eiern bzw. Larven je Halm oder je Fahnenblatt.

Kohlschotenmücke


Während der adulte Kohlschotenrüssler kaum Schäden verursacht, gelten seine gebohrten Löcher, in denen er seine Eier ablegt, als Wegbereiter für die Kohlschotenmücke, die ihre Eier ebenfalls in die vorgebohrten Löcher ablegt.

Die dort entwickelten Larven der Kohlschotenmücke saugen an den Schoteninnenwänden und sorgen somit für ein vorzeitiges Aufplatzen der Schoten und eine dadurch mögliche sekundäre VerpilzungDie Kohlschotenmücke ist kaum zu bekämpfen, da sie über Gelbfangschalen nicht erfasst werden kann und sie zudem nicht lange lebt.

Kohlschotenrüssler


Der Zuflug des Kohlschotenrüsslers beginnt ab einer Temperatur von 15 °C. Der
Hauptzuflug geschieht jedoch eher zum Zeitpunkt der Rapsblüte bei ca. +20 °C. Der adulte Rüssler verursacht kaum Schäden. Die Bekämpfungsschwelle des Kohlschotenrüsslers nach Abklopfen der Schoten liegt bei einem Käfer pro Pflanze und erhöht sich auf 2 Käfer pro Pflanze, wenn zusätzlich das Risiko des Auftretens von Kohlschotenmücken besteht.

Gefleckter Kohltriebrüssler

Ein weiterer Rapsschädling aus der Familie der Rüsselkäfer ist der gefleckte Kohltriebrüssler. Sein Erstzuflug in den Rapsbestand beginnt bereits ab einer Temperatur von 12 °C und ist somit fast zeitgleich, jedoch tendenziell etwas später als der Rapsstängelrüssler anzutreffen. Der gefleckte Kohltriebrüssler legt nach dem Reifungsfraß mehrere Eier auf der Unterseite der Blattstiele ab. Die Hauptschäden entstehen durch den Larvenfraß im Stängelmark sowie durch sekundäre Verpilzungen an den Fraßstellen und Ausbohrlöchern. Befallene Stängel sind oft violett-schwarz verfärbt und können im weiteren Vegetationsverlauf Wuchsdepressionen aufweisen, Schließlich kann es zum Umknicken der Pflanzen oder zur verfrühten Reifung kommen.

Die Bekämpfungsschwelle liegt bei 15 Käfern pro Gelbfangschalen innerhalb 3 Tagen. Da der Käfer je nach Temperatur ca. 1–2 Wochen für den Reifungsfraß benötigt, bevor die Eiablage beginnt, sollte dieser Behandlungsspielraum zur optimalen Behandlung genutzt werden. 

Großer Rapsstängelrüssler

Der Große Rapsstängelrüssler gehört zu der Familie der Rüsselkäfer. Zu erkennen ist der an seinem weißen Fleck auf dem Rückenschild sowie seinen roten Füßen.Der Zuflug in den Rapsbestand beginnt ab 10 bis 12 °C im Frühjahr. Auf Grund der hohen Temperaturen ist dies, wie sie wissen, schon im Februar geschehen.
Der Rüssler legt bis zu 150 Eier unterhalb der Triebspitzen in kleine genagte Mulden. Dabei verursachen die Larven durch die Bildung wuchsstoffähnliche Stoffe Wachstumsstörungen, die zu S-förmigen Verdrehungen und zum Platzen der Stängel führen können. 

Die Bekämpfungsschwelle liegt bei fünf Käfern pro Gelbfangschale innerhalb drei Tagen. Nach Überschreiten des Richtwerts sollte zügig behandelt werden, damit die Eiablage bestmöglich verhindert werden kann.

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