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Autor
Bernhard Eichinger
Erscheinungsdatum
10/08/2025
Ein gesunder und konkurrenzstarker Rapsbestand ist die Grundlage für einen erfolgreichen Vegetationsverlauf. Doch insbesondere in den ersten Wochen nach der Saat können jedoch Ausfallgetreide und Ungräser wie Trespe, Quecke oder Acker-Fuchsschwanz die Kultur empfindlich stören. Eine rechtzeitige und gezielte Maßnahme zur Gräserbekämpfung ist daher unerlässlich, insbesondere unter trockenen Bedingungen. 

Frühe Konkurrenz schwächt den Raps 

Pflanzen wie Ausfallgerste oder Ausfallweizen laufen häufig gemeinsam mit dem Raps auf und konkurrieren unmittelbar um Licht, Nährstoffe und Wasser. Das gilt besonders für pfluglos bestellte Flächen, in denen sich vor allem Ausfallgetreide sehr schnell etablieren kann. Je länger diese Konkurrenz besteht, desto größer ist das Risiko für eine Wachstumsverzögerung oder Bestandslücken. Hier punktet Targa® Super mit einem sehr schnellen Wirkungseintritt.  

Hinzu kommt: In trockenen Jahren zählt jedes verfügbare Gramm Bodenfeuchte. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig eine frühzeitige Kontrolle des Ausfallgetreides ist. 

 

Behandlungszeitpunkt: 2- bis 3-Blatt-Stadium der Gräser 

Da blattaktive Graminizide auf die junge Blattmasse wirken, sollte das Ausfallgetreide mindestens ein bis zwei Laubblätter entwickelt haben. Eine Applikation im Tau – also in den frühen Morgenstunden – erhöht die Wirkstoffaufnahme über die weiche Wachsschicht der Blätter und verbessert somit die Wirkungsgenauigkeit. 

Getreidedurchwuchs im Raps

 

Beispielhafte Strategie zur Gräserbekämpfung 

Für die Bekämpfung von Ausfallgetreide, Trespe und Quecke haben sich FOP-basierte Produkte wie unser Targa® Super in der Praxis bestens bewährt. Bei Acker-Fuchsschwanz ist aufgrund der unterschiedlichen Resistenzsituation jedoch eine differenzierte Betrachtung notwendig. 

Zielungras Produktempfehlung Anwendungszeitpunkt
Ausfallgetreide Targa® Super (Quizalofop-P) ab 2-Blatt-Stadium der Gräser
Trespe Targa® Super (Quizalofop-P) wie oben
Quecke Targa® Super (Quizalofop-P) (in erhöhter Aufwandmenge) bei aktiver Vegetation
Acker-Fuchsschwanz (empfindlich) Targa® Super (Quizalofop-P) frühzeitige Behandlung
Acker-Fuchsschwanz (resistent) Kombination aus Clethodim + Additiv + Propyzamid (Spätherbst) angepasst an Resistenz- und Standortlage

Resistenzen berücksichtigen 

Der Acker-Fuchsschwanz zeigt regional sehr unterschiedliche Empfindlichkeiten gegenüber den verfügbaren Wirkstoffen. Während FOPs bei sensitivem Acker-Fuchsschwanz noch gute Ergebnisse erzielen, erfordern resistente Populationen den Einsatz alternativer Strategien. Hierzu zählen DIM-Wirkstoffe (z. B. Clethodim) sowie eine Nachbehandlung im Spätherbst mit dem Wirkstoff Propyzamid. 

Versuche der letzten Jahre zeigen zudem deutliche Unterschiede in der Wirkung verschiedener Handelsprodukte. Dabei konnte Targa® Super auf Basis von Quizalofop-P in allen Jahren eine höhere Wirksamkeit erzielen als generische Alternativen – mit Abweichungen von bis zu 30 %. 

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Mehrfachmischungen mit Targa® Super

Mischungen von Targa® Super mit Blattdüngern (z.B. Borthanolamin), Biostimulanzien (NuActivator), Fungiziden (Orius®) und Insektiziden (Kaiso Sorbie®)  sind problemlos möglich und ersparen Überfahrten.  In Spritzfolgen mit Halauxifen-methyl-haltigen Produkten sollte ein zeitlicher Abstand von einer Woche zwischen den Anwendungen liegen.  

Targa® Super Produktvorteile: 

  • Wirkt schnell und sicher gegen Ungräser und Ausfallgetreide 
  • Flexibel in der Aufwandmenge 
  • Breit zugelassen gegen Winterraps, Kartoffeln, Rüben und viele weitere Kulturen 
  • Das Quizalofop Graminizid mit der besten Wirksamkeit

 

 Zum Produkt Targa® Super

 

Fazit 

Die gezielte Bekämpfung von Ausfallgetreide und Ungräsern im frühen Entwicklungsstadium des Rapses ist ein entscheidender Baustein für einen gesunden, konkurrenzfähigen Bestand. Targa® Super bietet eine zuverlässige Lösung gegen Trespe, Quecke und Ausfallgetreide – unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten und der Resistenzsituation. Durch eine frühzeitige Anwendung können spätere Ertragsverluste vermieden und die Basis für einen erfolgreichen Herbst geschaffen werden.